Hubertusjagd 2017

 

 

 

34. Fuchsjagd beim Reitverein Herrieden

Der Reit- und Fahrverein Herrieden veranstaltete traditionsgemäß am ersten Sonntag im Oktober seine nunmehr 34. Fuchsjagd.
Zu Beginn konnten sich alle beim Sektempfang mit Getränken und belegten Brötchen stärken, bevor um 13:00 Uhr die Jagdhornbläser zum Aufbruch bliesen. Bei optimalen äußeren Bedingungen machten sich 24 Jagdbegeisterte auf die über 20 Kilometer lange Strecke. Dabei galt es lange Galoppstrecken mit massiven Hindernissen, Gräben und die Furt bei Leutenbuch auf dem Weg zur Rast zu überwinden. Der Veranstalter verzichtete aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre auf ein zweites Feld. Neben dem Master Reimund Schreiber, der wieder die Jagdstrecke ausgesucht hatte, ritten Susanne Brunner und Timo Gundel als Seitenpiköre. Die weniger Erfahrenen orientierten sich an Sabine Rebenstein. Wie im letzten Jahr schon ritt Maria-Lena Eff mit Schulpferd Dance Man als Schlusspikör und meisterte dabei diese nicht ganz leichte Aufgabe mit Bravour.
Der diesjährige Fuchs Dina Hahn wurde von Franziska Bauer vom Herrieder Reitverein begleitet. Die Rast hatte man bei Franziska Bauer in Mittelschönbronn eingelegt. Hier konnten die Reiterinnen und Reiter ihre Pferde auf der Koppel  grasen lassen. Selbst stärkte man sich mit deftig belegten Broten und einem leckeren Gemüseeintopf, den wie jedes Jahr das Rote Kreuz aus Herrieden zubereitet hatte. Der zweite Teil der Jagdstrecke führte über Heuberg und Stegbruck zurück zum Ausgangspunkt.

Das Fuchsschwanzgreifen konnte Timo Gundel aus Schernberg vom gastgebenden Verein für sich entscheiden. Timo hat nach nur einer halben Runde die begehrte Trophäe an sich reißen können. Mit ihm hat Herrieden nun seit dem Jahre 2005 erstmals wieder einen männlichen Fuchs gekürt, nachdem die letzten Jahre von den Amazonen dominiert wurden.

Die Jagdhornbläser, die heuer erstmals den Begleitbus nutzten, sorgten für die musikalische Umrahmung mit den traditionellen Signalen sowie Jagd- und Reitermärschen. Da die gesamte Jagd unfallfrei verlief, brauchten die Mitglieder des Roten Kreuzes aus Herrieden, die die gesamte Strecke begleiteten, nicht aktiv werden.

Die Jagdherrschaft hatte der Reitverein selbst übernommen und der 1. Vorsitzende Jochen Orth übernahm die Aufgaben des Jagdherrn. Wie er beim öffentlichen Jagdball am Abend selbst sagte, war es ein tolles neues Erlebnis für ihn, da es seine erste Jagd überhaupt war die er miterlebte. Natürlich durfte auch das obligatorische Jagdgericht, humorvoll vorgetragen von Hans-Jürgen Brunner und Barbara Heim, nicht fehlen.

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weitere Fotos von der Jagd in unserem Fotoalbum

 
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